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Gentoo Linux


Website : www.gentoo.org

Ursprungsland: USA



Gentoo, das es seit 2001 gibt, ist keine Distribution im herkömmlichen Sinn, sondern bezeichnet sich selbst als Meta-Distribution.

Jedes Programm, ja selbst der Compiler und dazugehörige Tools, werden vom Anwender selbst kompiliert und an die eigene Maschine angepasst.

Zusätzlich zu dieser hardwaretechnischen Adaption bietet Gentoo die Möglichkeit, durch das setzen Gentoo-eigener Parameter dem Gentoo-Installationswerkzeug emerge mitzuteilen, welche zusätzlichen/speziellen Eigenschaften das Programm haben soll.

Als Beispiel: wir wollen PAM (Plugable Authentification Module) in unserem System verwenden, und jedes Programm, das PAM unterstützen würde, soll diese Unterstützung anbieten.

Mit einem einfachen Programm (ufed - Use Flag Editor), kann man in einer Ncurses-Oberfläche (einem ASCII-Menü) diesen Parameter (und zig weitere) setzen.

Der Vorteil ist, dass man einerseits eine Distribution hat, die an die eigene Maschine und an die eigenen Bedürfnisse angepasst ist.

Der Nachteil von Gentoo sollte nicht verschwiegen werden: es bedarf einiges an Erfahrung, Geduld und Zeit, um diese Distribution zu nutzen.

  • Warum Erfahrung: Diese Distribution wird quasi aus dem Nichts aufgebaut. Daher sollte man Kenntnisse im Umgang mit einer Shell mitbringen. Da es aus dem Nichts aufgebaut wird, gibt es auch keine automatische Hardwareerkennung udgl.

  • Warum Zeit und Geduld: Es wird alles kompiliert, wie schon erwähnt wurde. Je nach Prozessorleistung kann es Stunden, wenn nicht Tage dauern, ehe eine lauffähige Version vorhanden ist.
 


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