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Hier unterscheiden sich die verfügbaren Distributionen wohl am deutlichsten. Eine ausgezeichnete automatische Hardware-Erkennung bieten Mandrake und Knoppix, dicht gefolgt von Suse. Bei all diesen drei Distributionen ist die Installationsführung graphisch und mit einem Minimum an Wissen über den eigenen Rechner zu bewerkstelligen. Mit einer Ausnahme: die Partitionierung der Festplatte, bei der von Anfängern immer wieder schlimme Fehler gemacht werden.

Man kann sich als Anfänger getrost auf die automatische Partionierung von z.B. Mandrake verlassen, denn gravierende Fehler macht diese nicht. Fehlt allerdings später einmal der Platz, ist guter Rat teuer: Partionierungstools wie parted sind nicht ganz trivial zu bedienen. Besser ist es also, man hat eine Vorstellung davon, welche Partitionen notwendig sind, warum, und in welcher Größe. Alle diese Partitionen enthalten natürlich noch viele Unterverzeichnisse, von denen später noch die Rede sein wird.

Bei einer 60 GB Platte:

/ : 512 MB - 1GB

Das Wurzelverzeichnis. Wird auch als root-Verzeichnis bezeichnet und sollte nicht mit /root verwechselt werden. Enthält vieles essentielles wie /dev oder /etc, braucht aber nicht viel Platz.

/boot: 32-128 MB

Das Bootverzeichnis. Hier liegen die Daten, die zum Booten notwendig sind.

/swap: 512 MB

Der virtuelle Speicher. Mehr bringt wenig. Man sollte sich lieber echten RAM kaufen.

/var: 512 MB -1 GB

Veränderliche Dateien, eine Art Cache oder Spool.

/usr: 20 GB

Das /usr-Verzeichnis steht für "Unix System Resources" und enthält normalerweise alle Programme. Ein /opt Verzeichnis, wie bei Suse üblich, ist rein optional.

/home: der Rest ( >37 GB)

Dieses Verzeichnis enthält die Daten des Benutzers.

Bei anderen Linux-Distributionen, wie z.B. Debian oder Slackware, ist die Installation deutlich komplizierter. Die Hardwareerkennung etwa ist praktisch nicht existent, d.h., man muß ein gesundes Wissen um den eigenen Rechner mitbringen. Dafür bieten diese Distributionen andere Vorteile, von denen später noch die Rede sein wird.

Ein Sonderfall ist Gentoo. GenToo ist eine Metadistribution und läßt sich, wenn überhaupt, nur mit Linux from Scratch (LSF) vergleichen. Aber dazu kann dottie mehr sagen.... mrgreen
 


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